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Landesweites Azubiticket startet zum 1. August mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres

Zum 1. August 2019 und damit pünktlich zu Beginn des Ausbildungsjahres geht das landesweite Azubi-Ticket an den Start, das das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen und die Verkehrsverbünde eingeführt haben.

Zum 1. August 2019 und damit pünktlich zu Beginn des Ausbildungsjahres geht das landesweite Azubi-Ticket an den Start, das das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen und die Verkehrsverbünde eingeführt haben. „Ausbildung darf nicht an Tarifgrenzen der Verkehrsverbünde scheitern“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wir verbessern die Mobilität über Tarifgrenzen hinaus. So stärken wir auch den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen und lösen ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein.“

Ziel ist es, dass beispielsweise Auszubildende aus dem Ruhrgebiet, die eine Ausbildung in Westfalen absolvieren, günstiger zu ihrem Betrieb kommen. Bislang war es für Auszubildende, die bei ihren Fahrten vom Wohnort zur Ausbildungsstätte oder zur Berufsschule Fahrten über eine Tarifgrenze hinaus machen mussten, komplizierter und teurer. Für diese Auszubildenden ist das landesweite Azubiticket „NRWupgrade“ für 20 Euro ein echter Fortschritt. Es ist auch in der Freizeit und am Wochenende nutzbar.

Mit Unterstützung des Westdeutschen Handwerkskammertags und der IHK Nordrhein-Westfalen hatte das Verkehrsministerium im Juli eine Werbekampagne gestartet, um die Vorteile des Azubitickets bekannter zu machen und bei Ausbildungsbetrieben dafür zu werden, sich an den Kosten zu beteiligen. Das landesweite Azubi-Ticket kann für 20 Euro als Zuschlag auf Tickets erworben werden, die verbundweit in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gültig sind. Diese liegen zwischen 60,70 Euro und 62 Euro im Monat. Mit den Verkehrsverbünden wurde vereinbart, dass das landesweite Zuschlagsticket bis Ende Juli 2023 nicht teurer wird. Das Land fördert das Azubiticket jährlich mit insgesamt rund neun Millionen Euro.

Der Zuschuss zum Ticket ist für die Arbeitgeber als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Azubis müssen Zuschüsse oder die komplette Übernahme der Kosten durch die Ausbildungsbetriebe nicht als geldwerten Vorteil versteuern, wenn der Arbeitgeber den Zuschuss freiwillig leistet.

Hintergrund: Im Vergleich zu den bisherigen Preisen werden die Wegekosten für die Azubis halbiert. Ein verbundübergreifendes Ticket kostet aktuell im Schnitt 160 Euro. Im Gegensatz zum Semesterticket für Studierende, das über den Semesterbeitrag gezahlt wird, ist das landesweite Azubiticket freiwillig.

Schon bisher hat das Land Schüler- und Ausbildungsverkehre pauschal mit 130 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Diese Förderung bleibt bestehen.

 

Weitere Infos finden Sie hier: www.mobil.nrw/upgrade